Quo vadis Helvetia?

Daniel Stüssi, Zug, Juni 2020

Liebe Schweizerinnen und Schweizer Der amerikanische Staatsmann Benjamin Franklin sagte einst:
„Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren“

Ich befürchte, wir befinden uns auf eben diesem Wege. Höchste Zeit aufzustehen und die eigenen Rechte ohne Angst einzufordern! Tun wir dies für unsere nachfolgenden Generationen! Nicht Misstrauen, sondern Überprüfung und Weiterentwicklung im Sinne des Souveräns sollen im Zentrum stehen.
Derzeit erleben wir höchst turbulente Zeiten. Die Corona-Pandemie bildet den derzeitigen Höhepunkt und führte zu der bis heute andauernden, weltweiten Mammut-Krise. Mit meinen bereits 58 Jahren kann ich mich bei bestem Willen nicht an Ähnliches erinnern. Höchste Gremien weltweit fordern eine Kontrolle, sowie die baldige Durchimpfung möglichst der ganzen Weltbevölkerung. Nicht nur Indizien zeigen auf, dass wichtige Institutionen wie die WHO zunehmend privatfinanziert und so immer mehr abhängig von privaten Spendern, anstatt von der staatlichen Weltengemeinschaft und unabhängigen Fachleuten und Wissenschaftlern sind. Milliardenbeträge werden gesammelt und weltweit führenden, mehrheitlich privaten Unternehmen für die Entwicklung eines entsprechenden Impfstoffes zur Verfügung gestellt. Dies trotz massiv sinkender Infektionszahlen und unter Missachtung alternativer Behandlungsmethoden. Wo bleiben die Milliarden für Millionen von Kindern und Menschen die andernorts auf der Welt verhungern?
Es verdichten sich die Indizien, dass Impfkritiker ohne lückenlosen Impfpass künftig einschneidende Restriktionen wie Reiseeinschränkungen oder gar Berufsverbote befürchten müssen. Folgen wir diesen Forderungen bedingungslos und ohne Nachfragen, möchte ich die Frage nach der Zukunft und dem Umgang mit beispielsweise Covid-20 oder ähnlichen künftigen Krisen stellen.
Offizielle Schätzungen sprechen von Kosten von mindestens sFr. 50`000 000 000.–, die dem Bund durch die Pandemie bisher entstanden sind. Die in kürzester Zeit entstandenen Kosten werden vom Volk zu tragen und noch viele Jahre spürbar sein. Als Folge sind beispielsweise geplante Projekte wie die Finanzierung ausgesteuerter Menschen über 60 gefährdet. Dieser Tage berät das Schweizer Parlament darüber. Mit der Ausrufung der Pandemie durch die WHO trat im März diesen Jahres, das 2013 ergänzte und vom Volk angenommene Epidemien-Gesetz in Kraft, das dem Bundesrat weitreichende Kompetenzen überträgt.

Chronologie:
(https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20071012/history.html)

Mit Inkraftsetzung der obersten Pandemiestufen, übergibt das Schweizer Volk seine demokratischen Rechte der Landesregierung, respektive dem Bundesrat, der sich verpflichtet hat, das Volk nach bestem Wissen und Gewissen zu vertreten. Da nun aber der Bundesrat Anweisungen nicht als Empfehlungen, sondern in Koordination mit ausserstaatlichen Stellen übernimmt, ist das Volk als Souverän vollkommen ausgeschaltet. Der Bundesrat handelt also nicht mehr eigenverantwortlich, sondern beruft sich bei seinen aktuellen Entschlüssen auf die Empfehlungen der WHO. Bei der Umsetzung der Maßnahmen für das Volk, bleibt nur noch ein minimaler Spielraum (Abstandsregeln, Maskenpflicht, usw.).
Die Bevölkerung und deren Wohlergehen zu schützen ist eine der obersten Pflichten unserer gewählten Regierung. In diesem Sinne sind die, bis dahin eingeleiteten Schritte bis zu einem gewissen Punkt durchaus nachvollziehbar. Selber trage ich bei der Arbeit wo nötig immer eine Maske oder halte den gebotenen Abstand. Auch plädiere ich für die Einhaltung der getroffenen Maßnahmen, bis weitere Erkenntnisse und Abklärungen eingeflossen sind.

Covid-19 scheint durchaus unberechenbar zu sein und ist auch künftig keinesfalls zu unterschätzen. Immer deutlicher scheint allerdings, dass die Welle bereits wieder gegen Null zeigt. Die täglichen Ansteckungen sind drastisch gesunken, viele Spitalbetten sind Gott sei Dank leer geblieben. Laut mehrerer Studien liegt die Mortalität im Zusammenhang mit Covid-19 hierzulande bei ca. 0.4%. Länder wie Schweden oder Taiwan, die mit der Krise anders verfahren sind, gilt es genau zu untersuchen und mit dem Vorgehen hierzulande abzugleichen.

Ebenso gilt es die gelieferten Zahlen zu überprüfen und mit abweichenden Daten zu überprüfen. Kritische Stimmen zum Vorgehen wurden und werden bis heute nicht ernst genommen und von den Hauptmedien, ohne Prüfung der Argumentation oder deren klaren Widerlegung, ins Abseits geschoben.
Bedenken oder Befürchtungen in Hinsicht auf mögliche Zwangsimpfungen, Bargeldabschaffung oder eines verpflichtenden Trackings der Menschen werden nach meiner Ansicht verharmlost. Dieses Vorgehen oder auch die Löschung kritischer Posts und Beiträge im Internet, sind meiner Ansicht nach einer freiheitlichen Meinungsfindung nicht würdig. Doch gerade diese Dinge rücken immer mehr in den Fokus.
Bereits heute besitzt jeder Hund einen implantierten Chip oder ist beispielsweise in Schweden das Zahlen mit Bargeld nicht nur unerwünscht, sondern beispielsweise bei Busfahrten in Stockholm unmöglich. Die Kontrolle durch den Staat wird massiv verstärkt. Bedenken, Hinweise und Fakten, die immer wieder als sogenannte  Verschwörungstheorien abgetan wurden, sind bereits heute Realität.

Dies alles muss in einer Demokratie kontrovers und auf Augenhöhe diskutiert werden dürfen. Es gilt Ängste abzubauen und vor allem aufzuklären! Das Schweizer Volk ist laut Bundesverfassung der Souverän. Diese Rolle scheint mit der zunehmenden Globalisierung und Berufung, auch unserer Exekutive und derer Berater, auf EU, UNO, WHO oder eine zunehmende „to big to fail“-Mentalität, immer mehr gefährdet. Es gilt, diese Souveränität so rasch als möglich wiederherzustellen, die Geschehnisse genauestens und kritisch zu untersuchen (z. Bsp. Machtverhältnisse oder Finanzierung der WHO). Eine weltweite Zusammenarbeit von unabhängigen Fachleuten und deren Rat ist absolut wünschenswert.
Es soll aber nicht sein, dass weltweit namhafte und teilweise eben unabhängige Fachleute und Wissenschaftler von den Entscheidungsträgern nicht angehört und von den gleichgeschalteten Hauptmedien ins Abseits geschrieben werden. Gerade von den Volksvertretern einer direkten Demokratie wie der Schweiz, sind maßvolle, abgewogenen Entscheidungen, im Sinne des Souveräns, zu fordern.

Mit dem revidierten und 2013 vom Volk angenommenen Epidemiengesetz wurden dem Bundesrat sehr weitreichende Kompetenzen und die vorläufige Einschränkung der Volksrechte zugestanden. Allerdings auch die entsprechende Sorgfaltspflicht. Diese gilt es immer wieder zu überprüfen, denn nicht erst bei Ausrufung der höchsten Stufen (siehe Covid-19) muss sich der Bürger auf seine Exekutive verlassen können.
Oberstes Ziel muss die Vertretung des Volkes nach bestem Wissen und Gewissen, so u.a. der Erhalt der körperlichen Unversehrtheit der Menschen in unserem Lande sein. Jegliche privaten, auch internationalen Interessen oder Machtbestrebungen gilt es strikte abzulehnen.
Genau deswegen ist eine möglichst lückenlose Offenlegung der in der Covid-19-Krise bisher erfolgten Entscheidungen wichtig und nötig. So können in Zukunft allfällige Fehlentscheide auch zugunsten unserer Volkswirtschaft vermieden werden.
Jedes Menschenleben ist schützenswert, ob jung oder alt, ob vorerkrankt oder „gesund“. Aber Menschenverstand und Verhältnismässigkeit, sowie den Schutz der Menschen gilt es in den Vordergrund zu stellen. Sich gerade heute dafür einzusetzen, erachte ich als Bürgerpflicht. Nicht eine neue Normalität, sondern unbedingte Aufklärung tut Not!

Scroll to Top