Das WIR das UNS verbindet!

Zürich, März 2020 / S.Z.

Alle, die sich hier auf dieser Webseite einfinden, haben wahrscheinlich etwas gemeinsam. Zum einen unsere derzeitigen Gefühle und Motivation nach Menschen zu suchen, die ebenso wie wir denken und empfinden. Zum anderen suchen wir vielleicht auch nach Trost, Bestätigung, Mitgefühl und einem Ausweg aus diesem derzeit beständigen Ohnmachtsgefühl.

Was uns ebenfalls miteinander verbindet, ist das für uns neue und völlig fremde Gefühl, Widerstand zeigen zu müssen. In einer Welt, wie der wohlhabenden Schweiz und dem friedlichen Europa, war dies bisher eine Notwendigkeit, die wir nur aus Kinofilmen und historischen Romanen kannten. Plötzlich wird uns bewusst, dass Demokratie und Frieden zu keiner Zeit etwas Selbstverständliches und Alltägliches sind.

Viele von uns haben selbst über 20 Jahre in einer Diktatur wie z.B. der DDR gelebt und leben jetzt schon lange in der Schweiz, wo die Menschen zurecht stolz auf ihre Demokratie sind. In diesem Land haben alle Menschen eine gute Chance, ein würdevolles und sicheres Leben zu führen. Der Traum von Freiheit und Frieden zerplatzte aber für viele von uns spätestens, mit der Anordnung der Schutzmassnahmen. Viele von uns fühlten sich zurückgeworfen in eine Welt der Bevormundung und Willkür durch den Staat und seiner Vasallen; vollkommen ausgeliefert und ohne die kleinste Chance, etwas dagegen tun zu können. Wir erleben den Rechtsstaat sowie die Regierungen entfesselt und menschlich völlig entgleist. Die Demokratie hat längst seinen Offenbarungseid geleistet.
– Wie ist das alles möglich? –
Derzeit gibt es darauf nur eine Antwort:
Schaut Euch um und seht, wie einfach das ist und immer war.
Die gefährlichsten Viren in unserer Welt sind die Angst, die Obrigkeitshörigkeit, Ignoranz, Devotismus, aber auch Habgier, Heuchelei, Ehrlosigkeit und Allmachtswahn.

Unser Gewissen lässt es nicht zu, dass wir uns jetzt in ein Schneckenhaus zurückziehen und warten, bis der vermeintliche Sturm und die Ohnmacht vorüber sind.
Egal wo wir herkommen, egal wo wir hingehen, egal, ob wir rechts, links, oben oder unten von unserer Gesinnung sind –
Wir wollen alle dasselbe:
In Würde und Frieden leben, mit einem Mindestmass an Freiheit, unsere Freunde, Kollegen und Liebsten unbeschwert erleben können, unsere Kinder aufwachsen und unsere Alten in Würde sterben sehen. Wir möchten unserer Arbeit nachgehen und uns nützlich und wertvoll fühlen.

In den letzten Wochen ist eine Tatsache immer bewusster geworden: Es ist nicht wichtig WER etwas sagt, sondern WAS gesagt wird! Schubladen- und Schwarz-Weiss-Denken treibt einen Keil zwischen die Menschen aller Altersklassen sowie den beruflichen und sozialen Schichten hindurch.
Und wem nützt das wohl am meisten?
Und wem missfällt die Erscheinung des gemeinsam zusammenstehenden Volkes am meisten?

Und die häufigste UNS miteinander verbindende Frage in den letzten Wochen war:
Was können WIR denn nur tun?

Dazu empfehlen WIR etwas für Ihre körperliche und geistige Gesundheit zu tun:

● Schaltet den TV ab
● Richtet Euch auf
● Steht auf
● Nehmt Eure Liebsten bei der Hand und geht auf ausgedehnte Spaziergänge
● Geht an die Luft, geniesst die Sonne auf Eurer Haut und das Leben um Euch herum
● Wenn Ihr Menschen auf Euren Spaziergängen begegnet, schenkt ihnen ein Lächeln
● Kommt mit anderen Menschen ins Gespräch
● Lasst die Kinder miteinander spielen und erfreut Euch an diesem Glück
● Entwickelt eine absolut friedliche entspannte Kultur des Spazierengehens und des Miteinanders
● Nehmt Euch Zeit für qualitativen Lesestoff
● Informiert Euch über den Tellerrand hinaus
● Aber vor allem: Geht regelmässig spazieren!

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